27_2 klangbad festival

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der newsletter juli 2011 bietet wesentlich mehr als reine information, er steckt  das feld ab. ausschnitte auf die schnelle:

geschichte

Das Klangbad Festival findet dieses Jahr bereits zum achten Mal statt.
2004 aus der Idee geboren, eine Dankeschön-Party für die Helfer des Aufbaus des Faust Tonstudios in Scheer auszurichten, wurde das Klangbad Festival dann im Jahr 2005 zum ersten Mal offiziell durchgeführt. Seitdem wächst das Klangbad kontinuierlich und ist sich stets seiner Idee treu geblieben, den Finger am Puls der Zeit zu haben und Nischen und Randzonen der Popszene zu präsentieren.

dokumentation

Dies zeigt auch auf beeindruckende Weise der Film der beiden Filme-Macher Dietmar Post und Lucía Palacios von play loud! (Monks – The Transatlantic Feedback) über das Festival 2005. Im Stile des „Direct Cinema“ wird dabei die besondere Stimmung und Atmosphäre des Festivals dokumentiert.
Zudem ist in einem weiteren Film das gesamte Konzert von Faust aus dem Jahre 2005 zu sehen.
Der englische Wire schrieb über das Konzert:
„Likewise, Irmler´s Faust are the heart at the centre of Klangbad, it´s apparently unstoppable engine.“
Das Cover wurde zudem von dem bekannten deutschen Künstler Daniel Richter gestaltet.
Mit Konzerten von u.a. Minit, Kammerflimmer Kollektief, Steven Wray Lobdell, Circle uvw.

grundausstattung

Beim Klangbad geben die Frauen mit den Ton an

Während Rockfestivals vielerorts von Männer dominiert sind, ist es beim Klangbad-Festival in Scheer an der Donau anders: Hier haben auch die Frauen etwas zu sagen. Von der Elektronikerin Gudrun Gut über die New Yorker Folk-Chanteusen Christy & Emily bis zur Jazzsaxofonistin Ingrid Laubrock werden etliche Damen auf dem Festival in Oberschwaben ihre Musik präsentieren.

Gudrun Gut kommt aus Berlin und zwar aus dem Stall der Einstürzenden Neubauten, bei denen sie ganz zu Anfang Mitglied war. Heute entwickelt die Sängerin und Laptop-Musikerin feine kleine Songs, die auf elektronischen Sounds, gesampelten Musikschnipseln und wunderbar eingängigen Melodien beruhen. Manchmal dekoriert von schnulzigen Orgeltönen, spielen sie unterkühlt und abgeklärt mit dem Charme von Easy-Listening. Gudrun Gut bewegt sich in den geisterhaften Labyrinthen der Pop-Musik-Vergangenheit, wo schattenhaft die Gestalten von Laurie Anderson, Kraftwerk und Marlene Dietrich auftauchen, um daraus eine Popmusik zu basteln, die ganz und gar im Hier und Jetzt steht.

Die deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock lebt seit ein paar Jahren in New York und gilt als einer der ‘rising stars’ der internationalen Jazzszene. Mit Preisen von der BBC und des SWR dekoriert, hat sie in den letzten Jahren durch originelle Einspielungen mit ihren Gruppen Sleepthief und Anti-House im Spannungsfeld von kreativer Improvisation und eigenwilliger Kompositionen Furore gemacht. In Scheer trifft sie auf den Meister des reduzierten Schlagzeugspiels, den Zürcher Drummer Christian Wolfarth, einem Individualisten der Trommelfelle und Metallbecken, denen er verblüffende perkussive Effekte entlockt. Paradoxerweise klingt sein akustisches Spiel oft wie elektronische Musik. Die Begegnung der beiden ist eine Premiere – man darf gespannt sein, was sich in der spontanen Interaktion entwickelt!

In New York könnte Ingrid Laubrock den beiden Sängerinnen Christy & Emily begegnen, die dort in den letzten Jahren ihre urbane Folkmusik entwickelt haben, die zwischen engelhaftem Harmoniegesang und wildem New Wave pendelt. Das Duo kommt diesmal mit eigener Band über den Atlantik, was ihre Musik noch kompakter, noch mitreißender und noch seelenvoller machen dürfte. Ihr letztes Album wurde mit superben Besprechung bedacht, wobei der englische New Musical Express die Einspielung mit vier von fünf Sterne hochlobte. Christy & Emily stehen für herzbewegende Songs, die eine wunderbare Stimmung schaffen.

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