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Endstation im Kunstraum GleisNull_Tuttlingen

Die Ausstellung „Gegensprechanlage“ von Tobias Maximilian Schnell im Kunstraum GleisNull in Tuttlingen findet am Sonntag, den 7. Juni 2015, mit einer außergewöhnlichen Finissage ihr Ende.

Passend dazu wird die Ausstellung, die sich aktiv an den Räumlichkeiten des Tuttlinger Bahnhofs abarbeitete, in einem finalen performativen Akt dekonstruiert, ergänzt und rekontextualisiert: Das Künstlerkollektiv „moskau vor dem brande von 1812“ wird aus diesem Grund die intermediale Performance „Endstation“ durchführen. „moskau vor dem brande von 1812“ wurde 2014 reaktiviert und setzt sich aus dem Architekten und Künstler Tobias Maximilian Schnell, dem Mühlheimer Bildhauer Hans-Jürgen Kossack, Musiker Christof Heppeler und Texter Jeremias Heppeler zusammen.

Die „Endstation“ wird sich auf verschiedenen visuellen Ebenen abspielen und nähert sich inhaltlich diskursiv den Themenfeldern Zug, Bewegung, Geschwindigkeit, Film und Visualität an. Verschiedene Skulpturen, Projektionen, Textfetzen und Soundfelder zu diesem Zweck aktiviert werden, um im Prozess gleichermaßen den beweglichen Raum, die rasende Ruhe, aber auch den stetigen Zerfall der Bahnhofsstrukturen in alle Richtungen aufzeigen.

„Und es mir scheint fast so, als würde immer dann, wenn etwas umschwingt oder umwirft, irgendwo im Hintergrund ein Zug ein- oder abfahren. Sprengkraft jedenfalls wohin das Auge reicht.“

Die Performance beginnt um 16 Uhr.

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