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wahrnehmung der kampfgeräte 2

Ein paar Tage später ging auf YouTube das neueste Werk der Pussy Riot online. … Kurz darauf wurden drei Frauen festgenommen, die in der Kirche getanzt haben sollen.

Zahlreiche Auftritte auf öffentlichen Plätzen wie Metrostationen und dem Roten Platz, bei denen sie stets ihre Gesichter durch Mützen verdecken, wurden von ihr gefilmt und auf dem Videoportal YouTube veröffentlicht.

Wenig später taucht auf YouTube ein typisches Pussy-Riot-Werk auf. Die Bilder aus der Kirche sind mit E-Gitarren-Riffs unterlegt. … Der Staat reagiert verzögert.

Mit Hilfe von YouTube ist inzwischen auch die kritische Öffentlichkeit weltweit alarmiert.

Aus den Videoaufnahmen bastelten sie von E-Gitarren und Schlagzeug begleitete Punksongs und stellten sie auf das Onlineportal Youtube. … Außer diesem nicht verfolgten Satz und der „Gottesscheiße“ aus der Kathedrale ist von den Botschaften der Band nicht viel angekommen in der russischen Gesellschaft.

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Aber die Polizei habe „noch nicht einmal ein Verfahren eröffnet“, sagt Verzilow. „Erst nachdem das Video unter dem Titel ‚Virgin Mary Chuck Out Putin‘ [Jungfrau Maria, vertreibe Putin] bei Youtube erschien, begann die Aufregung – Patriarch Kirill sah es und rief Putin und Moskaus Polizeichef an. Das erzählten uns die Ermittler. Sie entschieden, dass es sich um irgendeine Art Verbrechen handele.“

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wichtige überschriften 3

‘Jesus Christ would fucking forgive them!’

wichtige bildunterschriften 1

“Putin has pissed himself.” Patti Smith in Oslo.

During yesterday’s performance of “Gloria” in Stockholm, Patti Smith and her band make it quite clear how they feel about the imprisonment of Russian punk band Pussy Riot.

klar: patti smith. klar: dangerous minds.

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Nach Putin auch Kirche gegen zu harte Strafe

Im Fall der wegen Rowdytums angeklagten Moskauer Skandalband Pussy Riot haben Kremlchef Wladimir Putin und die Kirche erstmals „nicht zu harte Strafen“ für ihre Kritikerinnen angemahnt. „Ich denke nicht, dass sie dafür so hart verurteilt werden sollten“, sagte Putin. Der Chefideologe der russisch-orthodoxen Kirche, Wsewolod Taschaplin, begrüßte Putins Worte am Freitag. Es sei „dumm“, das umstrittene Protestgebet der Punkband in der Erlöserkathedrale weiter zu verfolgen. Die Anwälte der drei Angeklagten sprachen von einem wichtigen politischen Signal für einen Wendepunkt.